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2. Deutscher Eventmarketing Kongress 2002
21. Juni 2002

Die zehn Gebote des Brandings

2. Deutscher Eventmarketing Kongress präsentierte zehn Thesen zum Marken-Handling. Über die Eventbusiness 02 von :paradise media.


Marken müssen die großen Ideen unserer geistigen Tradition besetzen, um sie schließlich zu ersetzen, so lautet das erste der zehn Gebote, die als Keynote-Speech auf dem 2. Deutschen Eventmarketing Kongress 2002 vorgestellt wurden. Und es folgten neun weitere, denn beim diesjährigen Kongress „Eventbusiness 02“, dem Branchentreffen für Werbung, Marketing, Kommunikation und Eventmarketing vom 13. bis 14. Juni 2002 in Augsburg standen die Marke und das Branding im Fokus. Veranstalter und Gastgeber des Kongresses war wieder Hubert G. Feil mit seiner Agentur :paradise media.

Wegen der wachsenden Professionalisierung des Eventmarketing lautete das Motto „Winning Brand Building“ zu dem namhafte Referenten Stellung bezogen. Als wichtiges Tool in der internationalen Kommunikation und in der Markenerzeugung, wurde auf dem Kongress nun erstmalig eine Anleitung für das Marken-Branding präsentiert.

Professor Norbert Bolz, Professor für Kommunikationstheorie an der Universität Essen und Stefan Heer, Geschäftsführer der Bob Bomliz Group, legten in ihrem Vortrag die Richtlinien für modernes und erfolgreiches Branding dar: Weg von der statischen Positionierung einer Marke, hin zu einer plastischen, fühl- und lebbaren Brandingkultur, in der Vertrauen in die Marke und Begeisterung für die Marke entstehen kann.

„Erfolgreiche Marken stellen einen messbaren Wert für Unternehmen dar. Es geht in der Zukunft noch mehr um die Schaffung und um die Pflege von Werten und damit von Marken“, prognostiziert Heer. Die Kosten, die in die Positionierung einer Marke fließen, sind sinnvolle Investitionen in die Zukunft eines Unternehmens.

Glaubwürdige und lebendige Marken dienen aber nicht nur dem Unternehmen, sondern übernehmen auch ge-sellschaftliche Funktionen. „Je mehr Information bereitsteht, desto unübersichtlicher wird unser Alltag – und desto wichtiger werden Marken, die als Kristallisationskerne von Vertrauen diese Komplexität reduzieren,“ weist Prof. Dr. Norbert Bolz die neue Rolle der Marken aus. Gerade in diesem Zusammenhang erlangt Branding eine veränderte und wachsende Bedeutung, die von allen Beteiligten viel Professionalität und Engagement fordert.

Hubert G. Feil und Professor Norbert Bolz von der Uni Essen

Hubert G. Feil, Geschäftsführer von :paradise media, Veranstalter der Eventbusiness 02 und Präsident des Deutschen Fachverbandes für Sponsoring und Sonderwerbeformen e.V. (FASPO) äußerte sich im Rahmen des Kongresses positiv zu den neuen Marketing- und Branding-Theorien der beiden Top-Referenten Bolz und Heer: „Da sich Marketing und Branding gerade mit dramatischer Geschwindigkeit verändert, tragen diese zehn Gebote des Branding wesentlich zu einer besseren Orientierung in der Markenpolitik von Unternehmen bei. Bolz und Heer leisten damit einen enormen Beitrag für die Schaffung von neuen Marketing- und Branding-Konventionen.“

 

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